Wir nennen es Dosenfischen

Dosenfischen: Geocaching-Podcast 208

Back to the Keller! Wir sind bereit und sitzen wieder im altgedienten Studio unter der Küche. Und eigentlich wollten wir nur eine kurze Ausgabe machen. Naja, ihr kennt uns. Das wird nichts mehr mit kurzen Ausgaben bei uns.

Die Themen heute:

* Wir haben nicht schlecht über das Ergebnis dieser Auktion gestaunt. Für 100 Euro hat eine Coin von GC2MEGA den Besitzer gewechselt. Wir würden Euch aber gerne ermuntern, statt in der Bucht lieber bei den Auktionen bei Herrn Cifer vorbeizuschauen – dort geht der Erlös für die wirklich seltenen und schönen Coins einem guten Zweck zu.

* Über Bernd B. Caches haben wir uns oftmals durchaus auch kritisch geäußert. Rückblickend stellen wir aber fest: Viele der Dosen waren durchaus mit Bedacht und Gespür gelegt. Dank einiger Cacher sind Dosen “von damals” erhalten geblieben und warten nur auf den sandmann.

* Unter dem Namen “Lab” hat Groundspeak zumindest zur BlockParty eine Neuerung publiziert: Ein Cache, der durch örtliche Brauereien führt. Der Ansatz (“Adventure”) klingt gut, die Umsetzung ausgerechnet mit Brauereien hingegen war keine gute Entscheidung. Schließlich ist es doch ein Familienhobby.

* In den Medien war Geocaching natürlich an vielen Stellen präsent. So zum Beispiel auch (wenn auch vergleichsweise kurz) in einem WISO-Reisebericht über die Mecklenburgische Seenplatte. Aber auch Bibliotheken beschäftigen sich mit Geocaching (fast am Ende des Dokuments) als Mittel zum Zweck. Das wiederum (also Omnipräsenz gepaart mit der zunehmenden Kommerzialisierung und “Regelwut”) prangert ein Altcacher (Baujahr 2002) an.

* Ein Berg aus dem 3D-Drucker könnte vielleicht so manche Tourenplanung oder Bergbesteigung erleichtern. Jedenfalls hat sich da jemand genau das mal vorgenommen und ein Modell aus dem Drucker tröpfeln lassen.

* Die Spuren der Stubentiger hat eine BBC-Doku verfolgt – und den Katzen GPS-Tracker um den Hals gebunden. Ein paar Infos sowie auch ein paar Details zur neuen VIRB findet ihr auf gps.de von Garmin.

Euch wie immer viel Spaß und: Wir würden uns über Feedback insbesondere zur am Ende gestellten Frage sehr freuen.

13 Kommentare

  1. Ich bin ständig Fragen ausgesetzt wie:
    “Gibt es Elfen?”
    “Wenn man daran glaubt, gibt es sie.”
    “Dann gibt es Elfen!”

    Oder:
    “Kommt das auch mal hier?” (deutet auf Autoradio)
    “Nein (lachend), mit Sicherheit nicht.”
    “Oooch nöööö! Shayze!”

    Oder auch:
    “Hat der wirklich Elfen gesehen?”
    “Musst ihn mal fragen, wenn wir ihn sehen. Wir treffen ihn bestimmt bald mal.”
    “Hä, wieso?”
    “Weil ich die kenne. Und Olli auch.”
    “Quatsch. Glaub ich nicht.”

    Tja. Also danke, jedenfalls. 🙂

  2. Das hört man auch nicht oft von Künstlern: “Ich würde ja gern mit meiner Kunst auftreten aber bitte kein Risiko. Vor 20 Leuten spielen? Undenkbar! Da müsste es doch auch irgendeine Versicherung geben, die das Risiko des “Scheitern” abfedern könnte. Diese Versicherung gibt es tatsächlich: Frei nach den Prinzen “ich wär so gerne Millionär…” braucht man sich nur genügend Bares an die Seite schaffen, um sich danach ungetrübt seinen künstlerischen Ambitionen hinzugeben. Das ist nicht viel anders, als bei den Theatern des Landes.

    Aber wisst Ihr was? Ihr werdet es nie herausbekommen, ob Ihr unter den beschriebenen Umständen ein zufrieden stellendes Er(g/l)ebnis erreichen könnt, es sei denn, Ihr probiert das einfach mal aus. Vielleicht geht Euch das dann so wie der Schweriner Schülerband Neon Dogs (ehm. Pausenbrot), die schon im Fernsehn waren und am kommenden WE groß in Lübs rauskommen. Zu wünschen wäre es Euch!

    • lieber woelfi,

      deine definition von risiko tangiert nur den rein wirtschaftlichen aspekt. das ist nicht das risiko, das wir vor augen haben. das risiko besteht fuer uns darin, dass ein moeglicherweise grosser saal nur mit wenigen akteuren und zuhoerern gefuellt sein koennte – was fuer sowas wie “stimmung” und “gefuehl” einfach abtraeglich ist.
      wuerden wir nur den wirtschaftlichen aspekt betrachten, wuerden wir kuenftig und haetten wir in der vergangenheit so vieles nicht gemacht…
      der vergleich mit pausenbrot/neondogs ist auch aus einem anderen aspekt nicht zutreffend: dort sind die aktivitaeten langfristig auf wirtschaftlichen erfolg ausgerichtet. man definiert also auftritte vor 20 leuten als investition.
      das wollen und koennen wir nicht. zum einen ist unsere “zielgruppe”, wie man so sagt: “ziemlich spitz”, zum anderen muessten wir das, was wir tun und wie wir das tun grundsaetzlich ganz anders machen, wenns darum geht, sich wie du so schoen sagst: “ungetruebt seinen kuensterlischen ambitionen hinzugeben”.

      oder wie schon in einem video gesagt: es macht spass. und so lange es spass macht, machen wir weiter.

      • Eine sichere Antwort könnte höchstens lauten: 42!
        Denn die Parameter für eine exaktere Antwort müssen erst noch erarbeitet werden! (Hauptsache da kommt nicht noch eine intergalaktische Umgehungsstraße dazwischen) 😛

        ich denke jedoch: Ja!
        Aber das Ja ist eben aufgrund der fehlenden Randbedingungen sicher mit Vorsicht zu genießen.
        Großer Saal… Größe ist relativ!
        Ist nach 10, 50, 100 oder 1000 Leuten gefragt?

        Meine Vermutung liegt bei mindestens 100 Leuten….(?)…. dann bleibe ich bei Ja!

        Wenn das Konzert nicht erst um 23 Uhr startet, wird aus dem Großraum Schwerin – alle die im Umkreis von 1-2 Stunden Fahrzeit liegen und Interesse und Zeit haben – kommen, denke ich!
        Oder ist der Ort – habe ich jetzt gerade einmal 10 Minuten nach dem Hören bereits vergessen – genannt worden? Vielleicht HH? Da sind aus Hamburg doch bereits 1000 Gäste sicher! 😉

  3. Erst ein Drittel gehört, aber ich stelle mir schon bildlich vor, wie der Sandmann beim Ingress-Treffen mit den anderen Cachern an den (viel zu niedrigen) Katzentisch gequetscht wird 🙂
    Und lustigerweise wurde das Thema “CD als mp3 online anbieten” und Sandmanns Apell, lieber die physiche Scheibe zu kaufen in diesem und dem letzten Cast exakt an der gleichen Stelle angesprochen. Also jetzt nicht zeitlich sondern physisch gesehen auf meinem alltäglichen Arbeitsweg. Was für einen ziemliches Déjà-vu gesorgt hat…

    • Ohje… sandmannsche Redundanz. Sorry.

      • Worüber ich gestern Abend nachgegrübelt habe: Warum verdient Ihr weniger an mp3 als am gekauften Album?
        Wenn ich mich recht entsinne habe ich dem Palk 12 Euro in die Hand gedrückt, als er mit der CD aus Koblenz wiederkam. (danke für die Widmung, btw) Das wären also 2,01€ mehr als der Download bei amazon (fürs komplette Album. Wenn ich mir die 13 Tracks einzeln runterlade, zahle ich knapp 13 Euro, aber wer würde das schon tun?)
        Dem gegenüber stehen m.E. allerdings die Kosten fürs Pressen der CD, Druck der Hülle, Transport zu Sepp und Berta. (Gut, da kostet das Album 15 Euro.)
        Als Laie im Musikbusiness würde ich deshalb einfach vermuten, dass der Vertrieb als mp3 mit weniger Kosten verbunden ist als in CD-Form. Allerdings hab ich ja auch keine Ahnung, zu welchen Konditionen die Plattformen Eure Songs listen.

        Vielleicht könnt Ihr ja mal (ohne allzusehr in vertragliche Details einzudringen) diesen (für mich existierenden) Widerspruch klären.

        Das ist jetzt kein Vorwurf oder sowas, wirklich nur reine Neugier. Und weil ich von Natur und beruflich neugierig bin muss ich da nachfragen 🙂

  4. Yeah, I love English technical terms 😉

    Ich hoffe, Ihr habt die Knoten aus der Zunge wieder rausgekriegt! Ich finde es immer wieder faszinierend, wie heutzutage alles verenglischt wird damit es moderner und (manche sagen) besser klingt.

    Wann ist denn dieser Auftritt geplant? Dieses Jahr an diesem einen speziellen Feiertag? Sagt früh genug bescheid, ich habe noch Urlaubstage über. 🙂

    Viele Grüße,
    Julia / Morgaine84

  5. Bryan war bei der Eroeffnung der BP richtig Stolz auf die Microbrewtour. Es gab ja auch noch “Explore the Block”. Die Infos fuer letzteres bekam man bei der Begruessung als Zettel in einem Luftballon. Die Infos fuer Microbrew gab es, zumindest als ich danach gefragt hatte, nicht in Papierform. Der Vorteil der Lab Caches war, dass man nicht Schlange stehen musste, wie beim Traditional hinter dem HQ unter der Bruecke. Im Gegensatz zu “Explore the Block” hatte die “Microbrewtour” echte Container mit Logbuch, ausserhalb platziert, siehe Bild: http://t.co/lJXSKyNkmm – das war sogar eine Nanobrauerei. Selbst Micro ist kleiner als alles was man aus Deutschland kennt. Mir persoenlich hat die Brauereirunde gefallen, kam dabei in Kontakt mit einigen anderen Cachern und Portland ist im Westen von Nordamerika bekannt fuer seine Brauereien. Die BP selbst war fast nur eine reine Verkaufsveranstaltung, lustige Sachen, wie den “Dunk Tank” vor 2 (?) Jahren habe ich vermisst. Die “Triade Geocoin”, die normalerweise im HQ verkauft wird, war auch nicht im Verkauf. Die Fuehrungen am Donnerstag und Freitag vorm Event waren schon Wochen vorher ausgebucht. Beim APE Event war 15 Minuten vor Eroffenung auch nur einen riesen Schlange vor dem Coinstand. Tunnel, etc. und GCD waren jedoch toll. Interessanter Fakt: Ein Cache, der nur halb so weit vom APE Event weg war, als “Tunnel of Light”, nur in der anderen Richtung an der Strecke/Radweg, bekam nur ca. eine Hand voll Logs: http://coord.info/GC3TGJR Der wegen ausgetrocknetem See einfache T5 in der selben Richtung war jedoch sehr beliebt: http://coord.info/GCPCBD

    • ups … da habe ich ja einen Widerspruch drin … ist ja Seattle und nicht Portland.

  6. Mal was zum Altcahcer Malamute, über ihn hab ich mich schon mehr oder weniger im Groundspeak Forum aufgeregt.
    Wie groß sein Interesse an dem Thema ist zeigt er ja mit den Zahlreichen nichtvorhandenen Diskussionen.
    Er hat diesen Text überall per Copy and Paste eingefügt und spricht nirgends darüber.
    Tut mir Leid, aber auf solche Leute kann ich gerne verzichten.
    Er hat in all den Jahren seiner Mitgliedschaft knapp 300 Caches gesammelt und hat ein Paar gelegt.
    So blöd es sich anhören mag, aber ein Geocacher der sich über Regeln aufregt und kaum aktiv ist, ist doch kein Geocahcer.
    Ich bin doch auch kein Tischtennisspieler wenn ich jedes Jahr nur 5 mal Tischtennis spiele.
    In Meinen Augen ist er ein Wichigtuer der im Mittelpunkt stehen will.
    Tut mir Leid das ich solche harten Worte wähle, aber mich regt sowas einfach tierisch auf.
    Er hätte ja auch einfach mal mit der Zeit gehen und sich neuen Gegebenheiten anpassen können.

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