Wir nennen es Dosenfischen

Dosenfischen: Geocaching-Podcast 204 (wobei es auch 203b sein könnte)

Herrschaften, wir hätten doch gestern abend schon den Podcast rausgehauen. Aber ging ja nicht. Zum einen haben wir festgestellt, dass da irgendwas nicht so war, wie wir das eigentlich gedacht hätten. Und zum anderen war da noch was, von dem wir nie gedacht hätten, dass das so wird. Aber das mussten wir ja auch erstmal alles wirken lassen.

Der Reihe nach:

Weil wir ja derzeit ganz fleissig proben, damit wir in Koblenz nicht die Deppen des Events werden, nutzen wir (wieder!) jede freie Minute, um zu üben. Das liegt vor allem an neuen Songs, aber auch an “bekannten Weisen”, die wir in den vergangenen 6 Monaten deutlich anders zu interpretieren gelernt haben. Und weil das alles so ist, begann mein Mittwochabend schon am Nachmittag im Studio230. Herr sandmann stieß später dazu und wir sassen vertraut mit zwei Mikrofonen, einem (Herr Stotco: Wir prangern das an!) Mikrofonständer und zwei Mate-Flaschen auf der Schimmi-Gedächtnis-Couch. Der Rechner nahm auf, wir plauderten, die Sonne schien – alles war gut. Als wir zu vorgerückter Stunde die Pegelstände im Aufnahmeprogramm sahen, schwante uns übles. Was sich dann leider auch bewahrheitete: Ein Mikrofonkabel (wahrscheinlich das, zu dem es auch keinen Mikrofonständer – Herr Stotco – gab!) hatte nur eines im Kopf. Nämlich knarzen. Das wollten wir euch nicht zumuten. Keinesfalls.

Aber (und jetzt folgt auch mal eine gute Nachricht, und wer oben aufgepasst hat, weiß auch schon genau, welche das ist) wir haben ja schlauerweise zwei Mikrofone im Einsatz. Sprich wir haben einfach des sandmanns Mikrofon (das, was knarzte) als Spur entsorgt und nur die von meinem (was nicht knarzte) gelassen. Also bin ich diesmal der, der gut zu hören ist – besser als der sandmann. Denn der sprach ja in sein Mikrofon. Ihr wisst, das was knarzte und nicht mehr da ist, weil der Ständer fehlt.

Mit anderen Worten: Diese Ausgabe ist unter aller Sau!

So.

Und da wir gestern nach der Aktion mit dem knarzenden Mikrofon keine (ich wiederhole: keine) Lust zum experimentieren hatten, wurde die Veröffentlichung von 204 (wobei es auch 203b sein könnte) auf heute vertagt. Die Unlust resultierte primär aus dem Umstand, dass vor uns das lag, was wir seit 6 Monaten herbeisehnen. Der Master für die CD. Den galt es noch final abzunehmen – bevor er dann heute morgen schon Richtung Presswerk ging.

Juchu.

Da ich mein Kontingent an Wörtern diese Woche bereits aufgebraucht habe, spare ich heute am Inhaltsverzeichnis (eigentlich hab ich heute morgen beim Zahnarzt alles vergessen, was gestern war – aber das ist eine andere Geschichte) und wünsche einfach nur viel Spaß beim Hören der Ausgabe 204 (wobei es auch 203b sein könnte).

14 Kommentare

  1. Ich muss mal auf einen Coin hinweisen.
    http://www.startnext.de/sgd-coin
    Ist wohl der erste Coin mit einem Vereinswappen.
    Der Coin ist nicht von mir.

  2. Bei dieser langen Erklärung ließe sich ja übles erwarten, ich finde aber, die Soundqualität war gar nicht schlecht und auch Sandmann noch gut zu hören.

    Da ich das Betonschiff auch gerne sehen würde, wenn auch nur am Bildschirm: Weiß jemand, an welchem Tag die Sendung ausgestrahlt wurde?

  3. Ihr kommt aber auch auf Fragen, aber habt anscheinend Recht. Doppelstockbett scheint westlich der Elbe wirklich ein schwach besetzter Begriff zu sein. hält sich jedenfalls ziemlich bedeckt.

    • Doppelstockbetten ist/war im Raum Lüneburg m.W. ein gängiger Begriff – zumindest im Zusammenhang mit Jugendherbergen etc.. Dagegen ist Etagenbett eher im häuslichen Bereich gebräuchlich. Stockbett habe ich so eher seltener wahrgenommen. (oder hat da jemand ein “R” vergessen und versehentlich ein “E” geschrieben und wollte eigentlich etwas anderes sagen? ;))

      Warum “regt” sich der Sandmann den über so ein bundespolizeilich anberaumtes Event auf? Ich finde es gut, auch wenn es im ersten Moment ein wenig seltsam wirkt.

      Mopped: nach so langer Zeit sollte man so wie du vorsichtig beginnen.
      @aba: Mopped heizen bringt auch mit gemütlichen Tempo unwahrscheinlich viel Spaß! Man spürt eben die wilden Pferde unterm Hintern und jede Winkelveränderung am Handgelenk führt zu einem Schub! Beim Auto so nicht wahrnehmbar. Meine Nacked bin ich “damals” auch nur selten jenseits der 150 km/h gefahren. Einmal bin ich aus dem Harz kommend fast die ganze Strecke mit 190-200 gefahren, nur zum Tanken gehalten und habe so eine Rekordzeit (für mich) gebraucht. Naja, die Strecke von Soltau aus Richtung LG ist ja nicht umsonst als Selbstmordstrecke bekannt! 8)
      Aber das reißt super stark an den Armen und vor allem am Hals! Zu Beginn wird man das nicht unbedingt schaffen!

      sonnige Grüße nach Schwer hin

      Jens

  4. bohr watt freu ich mich morgen auf Sportmachen mit dem neuen Podcast im Ohr 😀 😀 😀

  5. So schlecht ist die Qualität doch nicht… Auch wenn bedauerlicherweise Sandmanns schöne Stimme zu kurz kommt 😉
    Danke Euch für den Podcast.

  6. Zum Thema Reserve am Benzinhahn. Über ein Röhrchen im Tank wurde die Abzapfstelle des Benzinhahns etwas höher in den Tank verlagert. Somit wurde gleichzeitig verhindert, das sich im Tank unter Umständen ansammelnde Kondenswasser und/oder im Tank befindlicher Schmutz angesaugt wurde und die Benzinzufuhr verschlechterte.
    Wieder ein schöner Podcast, danke! Leider war der aba ein wenig zu “vor”laut…

    • … damit das Kraftrad weiterfuhr, wenn der Benzinspiegel unter das Röhrchen sank und sich ja noch hörbar Benzin im Tank befand, kann über Drehen des Hahns das Röhrchen umgangen werden – ab nun wird die Reserve verbraucht 😉

  7. Ich höre gerade meinen Leib- und Magensender DLF. Da kam doch tatsächlich soeben ein Beitrag von Thomas Naedler. Sandmann, kommt das öfters vor?

  8. Liebe Dosenfischer,

    ich wollte einfach nur mal Danke sagen für die Vertonung meines Gerichts-Gedichts. Ein alter Studienfreund hat mich auf den Podcast aufmerksam gemacht, den ich in einer ruhigen Minute auch mal bis zum Ende anhören werde. Aber jetzt muss ich wieder an die Arbeit 🙂

    Beste Grüße aus Heidelberg

    Sebastian Dosch
    Rechtsanwalt und Fachanwalt für IT-Recht

  9. also, ich kann kein Knarzen hören, ihr seid sehr gut zu verstehen; ich höre eure Podcasts sehr gerne, sind immer informativ und lustig – schöne Grüße aus der Altmark

  10. Auch wenn ich etwas spät dran bin: Sowohl Frau Galadhdil (Niedersachsen) als auch ich selbst (Bayern) haben immer “Stockbett” gehört und gesagt. “Doppelstockbett” klingt für uns eher nach einem Doppelbett auf einem Doppelbett also für 4 Personen…
    Und aus gegebenen Anlass noch mal der Tipp: Wenn ihr auf der Karte sehen wollt, wo ein Cache liegt, klickt NICHT, ich wiederhole NICHT auf “View Larger Map”, denn da kommt dann beim rauszoomen bald das Icon-Tohuwabohu. Einfach bei einer der kleinen Karten im Listing schon rauszoomen, bleibt viel übersichtlicher.
    Alles egal, jetzt zählen, dass das Wasser zurückgeht und die 12 Elfen weiterfliegen…
    Schöne Grüße aus dem endlich sommerlichen Süden!

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