Wir nennen es Dosenfischen

Dosenfischen: Geocaching-Podcast 181

Vorsatz 7: Mehr Zeit einplanen

Vorsatz 7: Mehr Zeit einplanen

Wer nach Rügen möchte, sollte zum einen Zeit mitbringen. Zum anderen aber, insbesondere wenn die Ruinen von Prora auf dem Programm stehen, keine Zeit mehr verstreichen lassen.
Zur Erklärung: Bauarbeiten auf der Insel werden wohl dafür sorgen, dass das Thema Stau noch lange nicht ausgestanden ist.
Der (mittlerweile ohne Probleme als legendär zu bezeichnende) Cache “Die Ruinen von Prora” steht vor der Archivierung. Bereits vor einiger Zeit gab es, die geneigten Hörer erinnern sich, ein wenig Hin und Her, als ein Toter in dem Gebäude gefunden wurde. Der hatte zwar nix mit Geocaching zu tun, dennoch rückte auch dadurch der Cache wieder in den Fokus u.a. von Groundspeak. Der Cache wurde vorerst geduldet, die Archivierung war aber absehbar. Dieses rückt nun näher. Der Block, der bei den Ruinen von Prora Dreh- und Angelpunkt des Caches ist, steht vor dem Verkauf. In einer Auktion wird Gebäude mit Planung für Eigentumswohnungen und Hotel versteigert, knapp 800.000 Euro Limit. Wer der Cachergemeinde also Gutes tun will…
Die Versteigerung selbst ist am 31. März – bis Ostern will Lexparka (und Rüganer) den Cache noch erhalten. Danach wird diese Legende ins Archiv wandern.

Weitere Themen bei uns im Podcast sind heute diese hier:

* Presse 1 – Geocaching-Events: Ein Event in Seelze ist der Lokalzeitung ein Beitrag wert. Dabei wird auch der Waldlehrpfad thematisiert, den die Stadtmarketing nicht nur gut findet, sondern sich daraus auch eine nicht nur geduldete, sondern gewünschte Waldnutzung abzeichnet.

* Presse 2 – Liebe Volksstimme: Wenn ihr tatsächlich Volkes Stimme seid…. Was ihr da nämlich von euch gebt, ist einerseits schon sehr unterhaltsam. Aber auch totaler Müll. Bitte gebt euren Redakteuren mehr Zeit, damit die sich um die Praktikanten kümmern können, die sonst solchen Blödsinn verzapfen.

* Presse 3 – Diplom-Geocacher mit Zertifikat: Die FGV-Ortsgruppe hat aufgerüstet (GPS-Geräte), sich angemeldet (geocaching.de), sich weitergebildet (Google?) und zertifizieren lassen (ähm, ja). Und jetzt wird Geocaching Schwerpunkt der Aktivitäten für 2012 sein.

* Funzel-Fest: Das Event muss man eigentlich gar nicht mehr erklären. Aber wir weisen nur zu gerne darauf hin: TaLa-Event beim Papst. Vormerken, anmelden, mitfunzeln. Lohnt sich. Übrigens ist der Herr Taschenlampenpapst ein echter Flashaholic.

* Project Geogames: Mit dem Bus von Augsburg nach Leipzig – das haben Cacher aus Augsburg und Umgebung nicht nur geplant, sondern sind bereits in der Umsetzung. Details gibts beim Quasselkasper.

* 1996: das Jahr, als man sich Wecker nicht mehr einfach so umgehängt hat, sondern im Business-Stil auf die Krawatte drucken liess. Nostalgisches Fundstück beim Spreeblick.

* Geocaching-Konferenz: Über das Event findet man alle Details auf der Webseite, kann sich dort auch für den Newsletter anmelden.

* Packrafting: Möglicherweise hält Packrafting schon bald Einzug in den Gründel im Bereich “Ausrüstung – ECG”. Jetzt gibt es auch einen Shop dazu, den der verehrte Special K. betreibt. Den trifft man auch am 3. und 4. März in Nürnberg auf der Freizeitmesse.

* Musik aus Papierstreifen: Der Herr ew742 hat noch was gefunden, was sicherlich einige an uns gerichtete Fragen zum Thema Spieluhr beantwortet.

* Mercator500: Der Weg von Mercator zum Geocaching ist gar nicht so weit – im Gegenteil. Im Mercatorjahr wird dies auch thematisiert.

* Maritime GPS-Nutzung: Zu dem Thema hier nur die Links zu SAPOS, dem Satellitenpositionierungssystem, Erläuterungen zu DGPS und weiterführenden technischen Details in PDF-Downloads, zu einem Screen der ECDIS zeigt und das System ECDIS erklärt, zum AIS-System und einer daraus resultierenden spannenden Darstellung von Schiffsbewegungen.

Dann wünschen wir gutes Durchhaltevermögen mit knapp einer Stunde und fünfzehn Minuten
Dosenfischen: Geocaching-Podcast 181

21 Kommentare

  1. und schon durch mit dem hören. danke für eine weitere abendunterhaltung.

    grüße aus dem süden
    beef

  2. Am heiligen Tag des Geocachens darüber zu podcasten statt zu suchen und zu loggen! Hoffentlicht trifft Euch nicht der Zorn der Hamster.

    Freu mich aber trotzdem auf den Podcast 🙂

    Henny-r

  3. …der Link zum sagenhaften “Gründel” ist falsch 😉

  4. danke herr race, ist korrigiert 😉

  5. Das Obentraut-Event ist leider an mir vorbei gegangen (da musste ne Bachelorarbeit geschrieben werden). Aber einige aus unserer Cachergemein.de waren vor Ort und haben viel Positives berichtet! Im gleichen Wald befindet sich übrigens auch der wunderschöne Nachtcache: “Die letzte Schlacht des Obentrauts”. Der ist im Moment zwar deaktiviert, kommt aber im Frühjahr in einer verbesserten Version zurück. Er war mein erster Nachtcache und bisher definitiv der Beste!

    Ansonsten bleibt mir nur ein weiteres dickes Lob für diese Ausgabe. So macht Abwaschen doch tatsächlich Spaß 🙂 Zum Glück habe ich noch ein paar Dosenfischerkonserven zum nachhören, damit ich keine Woche auf eure Stimmen verzichten muss 😉

  6. Danke für den Hinweis mit dem Packrafting für die ECGA 😉
    Das Konzept entspricht dem, welches der Big Pack Ende der 80er mit seinen XR-Trekking-Booten verfolgt hat. Gibts aber lang schon nicht mehr, Big Pack ist in Lafuma zu einer Klamottenfirma aufgegangen und die inovativen Boote (man konnte ein Zelt drauf bauen!) wurden eine Zeit lang vom Grabner weiter produziert.
    …Grundsätzlich kann man übrigens jedes Schlauchboot schultern und irgendwo hin tragen – machen wir mit unserem Grabner Amigo und Ally Tramp so. Allerdings muß man zu den Schlauchbooten, so schön sie zu transportieren sind, auch bemerken, dass sie deutlich weniger Tiefgang haben, windanfällig sind, schlechten Geradeauslauf haben und man dadurch langsamer voran kommt wie ein Hartschalen-Boot – andersrum fördert das natürlich auch die Frustrationstoleranz 😉

  7. Hey, die rotolog.de sind Logbücher Wasserdicht verpackt – man kann sie natürlich auch als Small verstecken, nur dann bitte, wie auf der Shopseite hingewiesen wird, bitte entsprechend tarnen! ;o) Übrigens der rote (Chemiedeckel) ist dichter als der übliche Blaue.

    Gruß spamade

    PS: Jedes Logbuch hat eine eindeutige Seriennummer

  8. Danke für das Aufgreifen meines Vorschlags…
    Sicherlich bin ich nicht der einzige Stammhörer, der sich brennend für Eure Ausrüstung interessiert. Freue mich schon auf das ‘Ausrüstungs-Special’…

    Superinteressanter PodCast. Danke!!

    Viele Grüße aus dem Rheinland
    Michael

  9. danke für den schönen Podcast.

    Ersatz ist noch verfügbar:

    http://www.musikkeller.de/spieluhren-2011/fuer_selbermacher.htm

  10. Vielen Dank für Eure netten Sprüche zum rotolog.de!
    Hatte ich heute Mittag völlig vergessen – sorry!
    Bei uns in Sachsen-Anhalt sind diese Arte von Dosen
    sehr bekannt und beliebt, wunderte mich das Ihr noch
    keine XXL-Petlinge kanntet.
    Am interessanten ist der Anfang mit der Erinnerung
    an Prora – werde ich nicht schaffen aber schön mal
    wieder die Erinnerung zu bekommen um mal nach Fotos
    und Geschichten darüber googeln zu können.
    Der Volksstimme Beitrag kam hier auch mit entsetzten
    an, ist ja quasi neben der “Bildung” unserer meist
    gelesene Zeitung in und um Magdeburg herum. Ich dachte
    dabei auch das er beim schreiben einen an der Krone
    hatte…

    Grüße aus Magdeburg und
    nochmals Vielen Dank!

    spamade

  11. Hallo ihr 2.
    Wie immer ganz lieben Dank für die freundliche Erwähnung. Die Folge war wieder absolut stark und es hat viel Spaß gemacht, zuzuhören. Auch ich bin gespannt auf das Ausrüstungs-Spezial, natürlich insbesondere im Bereich Podcasting :-).
    Herzliche Grüße aus dem Süden,
    Martin alias Zwischenmahlzeit

  12. Es ist übrigens die blanke Freude hier nach einem irre langen Tag nochmal reinzuschauen. Macht gute Laune.

  13. @sandmann: So gehts wohl allen von uns – Anerkennung ist das Beste was man erhalten kann – wahrscheinlich besser als 200.000eur Pension im Jahr unrühmlich…

    • Mit 200 Kiloeuro pro Jahr konnten vier Leute permanent und hauptberuflich tolle Geocaching-Podcasts machen… Man wird ja noch träumen dürfen…

  14. Hmm interessanter Vorschlag.
    Gibt es einen Geocacher in der Bundesversammlung ? Soweit ich mich erinnere kann jedes Mitglied einen Kandidaten vorschlagen. Einen Kandidaten des geringsten Misstrauens sollten wir schon finden. Die Verhinderungsgründe dürften nicht greifen (OK die Altersfrage, aber mit über 40 (richtig?) sollte doch jemand zu finden sein).
    Geocaching ist ja mittlerweile in der Mitte der Gesellschaft angekommen, also kein Akzeptanzproblem.
    Ich denke das ist Ausbaubar, Carl Carstens war DER erste Wanderer Deutschlands und hat sicherlich viel für die öffentliche Wirkung erreicht.
    Mal sehen ob da was machbar ist …
    😉

  15. @disposchlumpf.
    du meinst: ins amt hieven lassen, sich dann von garmin eine palette gps vor die tuer stellen lassen; den gruendel kostenlos an den bundestag verteilen und sich den besuch bei der blockparty von magellan sponsorn lassen – um dann aus politischen gruenden zurueckzutreten und DANN endlich hauptberuflich zu podcasten?
    wartet noch zwei jahre. ich kandidiere.

    @sandmann.
    schoen, dass du im ersten teil gar nicht im konjunktiv sprichst… 😉

    • Denk Dir zwei Punkte aufs o von konnten, dann bekommt der Satz Sinn und ist, wie von mir gedacht, im Konjunktiv.

  16. Ein wunderbarer Podcast wieder 🙂 Ich bin selbst noch nicht so lange in der GC-“Szene”, aber ihr gehört definitv zu meinen Favoriten!

    Ach, der Hip-Hop-Kasper mit dem permanenten Zeitproblem war sicherlich “Flavor Flav” von Public Enemy. Hatte auch 2 mehr oder weniger peinliche “Ich suche meine Traumfrau in der Glotze und mache mich dabei zum Deppen”- Tv-Shows…

    Haut rein!

    lg der Schwarzmaler

  17. Ein wie immer sehr kurzweiliger Podcast. Hat mir die Autofahrt nach Nürnberg versüßt 😉
    Vielen Dank dafür und natürlich auch für die freundliche Erwähnung.

    @Markus Gründel
    Vielen Dank für deinen Kommentar. Ich muss dir Recht geben: man kann fast jedes Schlauchboot schultern (auch wenn manchmal zwei Schultern nicht ausreichen 😉
    Boote die als Packrafts bezeichnet werden, wiegen allerdings deutlich unter 4 kg und sind damit problemlos im Rücksack zu transportieren. Die von uns bevorzugten Modelle von Alpacka Raft haben ein Gewicht von cs. 2,5 kg (der Scout sogar nur 1,7 kg) und sind in punkto Robustheit vielen anderen Schlauchbooten weit überlegen. Dadurch unterscheiden sie sich deutlich von den, von dir angesprochenen Bootsmodellen. Der Grabner Amigo wiegt meines Wissens nach ca. 14 kg.
    Dass Schlauchboote im allgemeinen windanfälliger als Hartschalenboote sind und ihre Stärken sicher nicht im Geradeauslauf und der Endgeschwindigkeit liegen, ist nun auch nichts Neues. Die Frage ist doch aber: Was möchte ich mit dem Boot machen?…

    Das XR-Trekking-Boot ist leider kein Packraft. Wenn du mehr über die Geschichte des Packrafting erfahren möchtest, kannst du dich auch auf unserem Blog dazu sehr umfassend informieren.

  18. Moin,

    schön, dass diese Website wieder spielt. Bislang habe ich die Begriffserklärung für DGPS vermisst.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Differential_Global_Positioning_System

    LG Michael

  19. Bei dem Flashaholic Artikel musste ich herzlich lachen. Danke für den Tipp

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  1. Team Seventy6 @ Dosenfischen … die 5. « Team 76 / Seventy6 - [...] Ahnung hat – einfach mal Fresse halten”. Danke an die Dosenfischer fürs verbreiten in Folge 181 ab 51:08…

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