Wir nennen es Dosenfischen

Dosenfischen – der Podcast 155b

Gören geschultert

Gören geschultert

Eine kurze Solo-Episode. der sandmann geht cachen, trifft ein paar junge Leute und gerät in Panik. Frei nacherzählt.

Dosenfischen – der Podcast 155b

18 Kommentare

  1. Nu frage ich dich Herr Sandmann, was haben die Herrn Polizisten an deinem Auto zu kucken? Fehlt nicht mehr viel und wir haben ein Heimatschutzministerium.

  2. Moin! Das find ich ja cool. Da werd ich früher wach und kann mir vorm aufstehn noch ne kleine Geschichte vom Sandmann anhören.
    Na das wär ja beinahe nochmal gut gegangen 😉

    Danke!

    Lirk

  3. Begegnungen mit Polizei gibt es halt immer wieder mal, meist gar nicht so schlimm. Uns haben sie beim Klettern in der Elbe zwei Wasserschutzpolizisten angemotzt, verschwanden dann aber als sie von einer Oma von einem nahe gelegenen Boot beschimpft wurden 😎 Und nach EIBIA wurde uns das Grillen in einer einsam gelegenen Beton-Bushaltestelle untersagt. Das war den Polizisten selber peinlich aber sie mussten nach einem Anruf halt kommen.

  4. @sandmann: Auch wenn es nur ein Quickie war, mit deiner coolen Stimme ist es immer wieder schön. Alleine die Absage könnte ich mir in Dauerschleife anhören !
    Ich habe bisher noch nicht das Vergnügen gehabt polizeilich “aufgegriffen” zu werden, liegt vielleicht auch daran, dass ich viel zu viel “Schiß inne Büx” (Zitat: “sternchen08”, Dosenfischer) habe solche Dosen zu machen und die Caches nicht verbrennen möchte. Meine Ignore-List wird auch immer länger diesbezüglich !

    @aba: Sind meine 2 e-mails angekommen ? Könnt ihr mal in blogsalongtheroute meinen Feed aktualisieren ?

    Grüße aus BS,
    matzotti

    • @matzotti
      Der Cache ist nicht schuld – der ist versteckt wie tausend andere auch, vermute ich mal. Und es ist ein Small – also deutlich einfacher zu finden, als die vielen Mikros an solchen Objekten. Nur sollte man einfach nicht nachts auf die Suche gehen – das war unser Fehler. Sicher ist es vor Ort vor allem an Wochenenden – tagsüber.

      aba hat grad “ein bisschen” Stress – ich bin sicher, er kümmert sich drum, sobald es geht.

  5. Wir haben mal eine Dose neben einer Polizeistation gesucht. Waren zu viert und haben die nahegelegene Telefonzelle und Bushaltestelle unter die Lupe genommen. Es hat nicht lange gedauert, da ging ein Fenster der Polizeistation auf und ein Polizist hat uns grinsend angesehen und gefragt was wir da machen. Geocaching war ihm wohl bekannt und wir waren auch nicht die ersten, die da verdächtig rumgesucht hatten.

  6. Moin Sandmann,

    Du hast doch hoffentlich zu keinem Zeitpunkt auch nur in Deinem tiefsten Innern ernsthaft die Möglichkeit in Erwägung gezogen, den Polizisten ein Märchen zu erzählen. Mach das nie nie nie niemals!!! Meine ausnahmslos guten Erfahrungen bei meinen zahlreichen Begegnungen mit der Polizei führe ich unter anderem darauf zurück, dass ich nie einen Hehl daraus gemacht habe, was ich da gerade tue. Natürlich muss man sich nackig machen, wenn man nachts um 2.00 Uhr mit einem Akkuschrauber an einer fremden Plakatwand erwischt wird ;-). Aber das finde ich nur folgerichtig, und nach dem Prozedere ist dann auch alles wieder in Ordnung. Es hilft in solchen Fällen ungemein, dass man sich klar darüber ist, dass man ja keine Straftat begeht / begangen hat, auch wenn das Verhalten eines Geocachers für Außenstehende konspirativ wirkt.

    War aber eine sehr schöne Nacherzählung. Man konnte richtig mitfiebern ;-). Da kommt halt der Profi ein wenig durch.

    Viele Grüße
    Gerald

  7. Hallo Sandmann,

    sehr schöner und spannender Solo-Podcast. Nimms gelassen – mein letzter Polizei-Kontakt hat mir 3 Punkte und ne “Rechnung” über 100 € eingebracht. Hatte zwar nichts mit Geocaching zu tun – war trotzdem ärgerlich! 😉

    Grüße in den Norden, Ottencacher

  8. @Mystphi
    Du hast völlig Recht – wir haben uns seltsam benommen, da war dann die Wahrheit die einzig richtige Option. Ich hab dennoch geschlottert. Seltsames Verhaltenn eigentlich – man macht nichts Böses und trotzdem bleibt da so ein mulmiges Gefühl. Einfach, weil man ja weiß, dass die Damen und Herren eine Menge unangenehme Dinge herbeiführen können. Und: Mein Glaube daran, dass ich Polizisten erkenne, ist komplett dahin. Diese Jungspunde…

    @all
    Vielen Dank für die Rückmeldung – hoffen wir, die Erfahrungen mit der Polizei bleiben so harmlos.

  9. @Sandmann:
    Klar, dieses etwas mulmige Gefühl wird wohl jeden in einer solchen Situation ereilen (allerdings wäre mir wahrscheinlich ein Stein vom Herzen gefallen, dass es “nur” Polizisten und keine bösen Jungs waren). Das kommt aber sicher auch daher, dass man sich im ersten Moment schuldig fühlt, sozusagen das schlechte Gewissen. Dafür gibt es aber eigentlich keinen Grund. Die Polizei kann natürlich eine Menge unangenehmer Dinge in die Wege leiten, aber dafür brauchen sie auch einen triftigen Grund. Aus Jux und Dollerei wird niemand festgesetzt, und eine nächtliche Suche auf öffentlich zugänglichem Raum ist nicht verboten. Man muss es eben begründen, und da funktioniert die Wahrheit am besten. Ich habe auf diese Frage auch schon geantwortet, dass ich speziell Nachts suche (bzw. Warte), damit möglichst wenig Außenstehende das mitbekommen und so das Versteck möglichst nicht von Fremden entdeckt wird. Man glaubt gar nicht, wie einsichtig die Damen und Herren unserer Exekutive sein können, wenn man nur gar nicht erst versucht, sie für dumm zu verkaufen ;-).

    Viele Grüße
    Gerald

  10. Danke schön! einfach nett, kurzweilig unterhaltend – so mag ich es. Vielen Dank – auch wegen der Schlußworte.

  11. Moin,
    die Geschichte erinnert mich stark eine etwas, das ich selbst mal in Berlin erlebt hab…
    http://www.geocaching.com/seek/log.aspx?LUID=bd951b64-6314-46c4-b82c-03da5b438190

    Die Wahrheit ist in so einem Spot echt die einzig mögliche Option.

    CU

    Sascha

  12. Sandmanns erste Begegnung mit der Polizei! Sei froh, mir passiert das jeden Tag! 🙂

  13. Das mit der anderen Situation von jungen Cacher bekomm ich ja auch immer wieder mit, da ich ja selbst noch nicht volljährig bin.
    Ich bin jetzt zwar nicht mehr ganz klein, hab aber immernoch beim cachen die gleichen Probleme:
    – FTF-Jagtenn sind ohne Auto nicht zu machen, außer alle anderen sind bei der Arbeit und/oder der Cache liegt in 1-3 Kilometer Entfehrnung und ist mit dem Fahrrad zu erreichen.
    – Mal abends kurz zum cachen losfahren ist mit Fahrrad in einer Stadt mit geringer Cachedichte auch schlecht, wenn man alles abgegrast hat.
    meiner Konfirmation gekauft.

    Wenn ich mir die Karte von Schwerin angucke, dann hat Team Actimel nicht viel besser Chancen als ich in Eutin, denn nach ein paar Monaten hat man fast alles abgegrast und ist allein nicht mobil genug, um andere Caches zu machen.
    Deshalb nutze ich meinen Vater gerne als Chauffeur…

  14. @Bullenherde: Und das schon gleich am Morgen vor dem Rasierspiegel! Welch grauslige Vorstellung ;-).

    Viele Grüße
    Gerald

  15. “… und scannte ganz unauffällig den Wagen ab…”:
    Man gut, dass ihr nicht eine komplette “erweiterte” Cacheausrüstung dabei hattet. Wie hättet ihr die Kletterausrüstung, den Bolzenschneider (soll ja bei einigen dazu gehören) etc. erklärt? 😉

    Gruß

    Jens

  16. Hallo,

    tolle Geschichte, gut erzählt. Erinnert mich an meine erste Begegnung mit der Executive in Sachen GC:

    http://www.geocaching.com/seek/log.aspx?LUID=65673aaf-c1f6-42d5-948e-89e425833e1d

    Gruß Michael

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