Wir nennen es Dosenfischen

Dosenfischen – der Podcast 111d

Alex Schweigert am Telefon bei Dosenfischen - der Podcast

Alex Schweigert am Telefon bei Dosenfischen - der Podcast

Keine reguläre Ausgabe sondern vielmehr eine Ergänzung zum Podcast der vergangenen Woche. Sicher vor allem für eingefleischte Theoretiker interessant, die sich nach dem Interview mit Jörg Bertram gefragt haben, was die andere Seite dazu sagt.

Ein Gespräch mit Alex Schweigert zum Engagement der Deutschen Wanderjugend bei Opencaching und geocaching.de, zur Geocaching-Öffentlichkeitsarbeit allgemein, dem Positionspapier (pdf) und den Diskussionen, die aus all dem resultierten.

Diese Diskussionen werden hier geführt (unbedingt die Kommentare lesen):

“Ein Blogversuch” – geht mit der Wanderjugend hart ins Gericht und ein spannendes Gespräch entwickelt sich

geocaching-nordfriesland.de stellt Fragen und haut drauf

Altmetall erklärt und erläutert die Hintergründe aus Sicht des OC-Teams.

Mittlerweile hat auch das Team um geocaching.de ein eigenes Blog eröffnet: http://blog.geocaching.de/

Dosenfischen – der Podcast 111d

10 Kommentare

  1. Ich bin ja seit kurzem Teil des oc-Teams und kann rückblickend behaupten, daß es Spaß macht, dort mitzuarbeiten! Die Kommunikation ist offen. ehrlich und humorvoll, und mir ist nicht bewusst, daß irgendwelche Meinungen unterdrückt werden. Das einzige Problem, was wir zur Zeit haben, ist die fehlende Manpower im Team. Und trotz der dünnen Personaldecke sind gerade richtig aufregende Projekte in der Planung, so daß ich optimistisch in die oc-Zukunft sehe. Die DWJ begleitet diesen Weg und hat dabei genau dieselbe Stimme im Entwicklerforum wie jeder andere auch, wir agieren also als ein Team. Und dieses Team besteht nicht nur aus Ja-Sagern und Vereinsmeiern. Wer es nicht glaubt, der google mal nach “oc im Bodensee” und wird feststellen, daß auch Geocacher mit polarisierender Meinung im Team willkommen sind 🙂

  2. sollen doch Diejenigen die sich berufen fühlen einen Verein gründen, zum Start jeder Sitzung ein schönes Liedchen singen und dann wichtige Beschlüsse fassen. Dann wählen sie einen König, pflegen ihre eigene Monarchie und spiele sich gegenseitig ein wenig im Höschen rum 8-/ Der Rest der Cacher, also vermutlich so ca. 98% ignoriert das Häuflein wie jetzt auch und geht einfach weiter cachen 😎

    MfG Jörg

  3. @D-Buddi: nein, nein, das was Du beschreibst, ist mein Zigarrenclub – aber wir sind eine sozialistische Monarchie und unser Staatsoberhaupt heißt Königfürst 😀

    Ich seh es ein bischen wie die Dosenfischer, aber Alex Standpunkt kommt hier eigentlich gut rüber und das kann ich auch nachvollziehen. In seinem Blog polemisiert er doch gelegentlich, was vermutlich mit seinen persönlichen Differenzen mit dem OC-Team herrührt. Seinen Eindruck, dass man dort nur erwünscht ist, wenn man in der vorgegebenen Richtung mitspielt, kann ich nachvollziehen. Dazu braucht man nur den OC-Bereich (ich beziehe mich auf ältere Sachen, weil ich das schon länger nicht mehr verfolge) in der grünen Hölle lesen, da schimmert das auch durch.
    Konsequent finde ich die Umstellung der Caches auf PM-Only – vielleicht werde ich das auch machen. Bei einigen Caches habe ich das schon getan, aber aus anderen Gründen, aber mit dem gleichen Effekt. Aber: Bedeutet das auch, dass es keine Nordseetaufe mehr geben wird?
    DAS WOLLEN WIR DOCH NICHT HOFFEN!!!

  4. Hm. Aha. Ja. 🙂

  5. Tatsache ist, dass viele andere Hobbys eine Art Interessenvertretung haben. Sei es nun aus Kaiserzeiten einen Deutschen Segler Verband oder etwas jünger die DIMB (DEUTSCHE INITIATIVE MOUNTAIN BIKE). Konkret vertreten diese Vereine die Leute, die ihr Hobby ausüben und sorgen für erreichbare Häfen, befahrbare Trails und sorgen für einen Ausgleich der Ansprüche von anderen Dachverbänden.
    Ich weiß nicht so recht, wie beim Geocaching der “richtige Weg” aussieht und im Podcast habt ihr auch keine Antwort darauf gefunden.

    Ich befürchte nur, das bei einem weiterem Boom (und der wird kommen) die anderen Interessenvertreter vom Naturschutz, Terrorjagd, Jagdpächtern und Liegenschaftsgesellschaften unserem Hobby ihre Regeln aufdrücken.

    Und das nur, weil wir derzeit den Kopf in den Sand stecken…

    Gucken wir doch mal über den großen Teich…da gibt es ja schon einige “geocaching association”, sogar in UK gibt es sowas schon.

    Ratlose Grüße
    Christoph

  6. @Christoph:

    kurz und knapp, dann wander doch dahin aus…

    im Ernst, solche Vereinigungen sind Schwachsinn weil sie in Deutschland schlicht eine Minderheit vertreten würden!

  7. @D-Buddi: So leicht mache ich es Dir nicht ;-), die anderen Länder sollten nur ein Beispiel sein.

    Ich bin mir der Situation der Wanderjugend und der “Pressearbeit” auch nicht zufrieden, allerdings fehlt mir für eine andere/bessere Lösung die Kreativität.

    Auch wenn ich mich in einem Verein engagiere, für mich hat Geocaching als Hobby einen wichtigen Pluspunkt: Es funktioniert ohne Vereinsstrukturen, wir brauchen “lediglich” Internetdatenbanken.
    Und die sollten möglichst viele Cachetypen für alle Spielarten beinhalten, auf keine Landesgrenzen beschränkt sein und natürlich viele tolle Funktionen bieten…

    Gruß
    Christoph

  8. Schön, dass ihr mal darüber geredet habt. Ein Fazit wurde ja am Ende schon selbst gezogen. Schade, vielleicht hätte aba sich das vorab im Rahmen einer Qualitätskontrolle anhören sollen. Dann wäre es dem Hörer evtl. erspart geblieben.

  9. In der Hinsicht setzen wir ganz auf den mündigen Hörer, der selbst den Stopp-Knopf an seinem Abspielgerät findet.

    Für mich heißt “den Hörer ratlos zurücklassen” auch nicht, dass ein Gespräch keinen Sinn und Wert hatte – natürlich: Journalistisch gilt ja eher die Regel “je mehr Krawall, je mehr Konflikt desto besser”. Aber in diesem Fall ist eben schon etwas Zeit vergangenen und offenbar ist auch bei Alex etwas Zorn verflogen. Ich denke, wir werden dem grundsätzlichen Thema, ob jemand die Community vertreten sollte und wie, immer wieder begegnen.

  10. Ich fand das Interview schon sinnvoll, denn man sollte immer beide Parteien hören. Zum Fazit na ja, das man da ratlos zurückbleibt liegt nun mal in der Natur der verzwickten Sache – es gibt einfach keine Lösung.

    Grüße aus dem Süden
    Mike

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  1. Mongolian Clusterfuck « Altmetall - [...] sich ihrer journalistischen Verantwortung durchaus bewusst waren und ganz unvoreingenommen beide Seiten zu Wort kommen [...]

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