Wir nennen es Dosenfischen

Dosenfischen – der Podcast 160b

Alpendohle auf der Zugspitze

Alpendohle auf der Zugspitze

Man mag mir die Schleimerei nachsehen, aber ich habe die Einbürgerungsformulare für Bayern angefordert. Ich hab gegessen, was die bayrische Küche hergibt und nun bin ich vollends eingelullt und hörig der blauweißen Gemütlichkeit.

Na gut, so schlimm ist es nicht, die Schwaben haben alles gegeben, mir eine Entscheidung abzunötigen – auch die Alb hat mich in ihren Bann gezogen, doch das war vor diesem Podcast. Einem Urlaubspodcast, weil nämlich Urlaubszeit ist und nun ich, der sandmann, unterwegs bin und danach aba Ferien macht. Und so ist die Urlaubsausgabe aufgenommen worden – in einer Küche in Murnau am Staffelsee, das liegt zwischen München und Garmisch-Partenkirchen, zusammen mit Schultze&Schulze, vielen auch bekannt als die Schlemmercacher.

Entsprechend reden wir über Essen, Cachen, über unseren Urlaub in Bayern und die Landkreise.

Dosenfischen – der Podcast Nr. 160b

14 Kommentare

  1. is klar 😉 was meinst du, warum wir so “wampad” sind? 😉

  2. Japps… endlich was Neues. Bin gerade aus einem Kurzurlaub bei Mittenwald etc zurückgekommen, da ist dieser Podcast sicherlich perfekt, um die Berge nochmal gedanklich hervorzuholen 🙂

    Danke und Grüße

  3. Presssack (man kann gar nicht genug “s”s reinmachen) ist doch schäbbig, oder? Eigentlich ist das laut Wikipedia ein oller Plünnen, mit dem man Kartoffeln auspresst. Das ist doch hoffentlich nicht das, was beim Sandmann auf dem Teller lag?
    Beten wir, dass es die “Presskopf”-Variante ist, die man in Bayern Presssack nennt. Presskopf klingt allerdings auch nicht sonderlich appetitanregend. Lustig dagegen finde ich, dass man das in einigen Regionen auch Sausack nennt, was bei uns im Großraum Osnabrück/Vechta/drumzu eher als Schimpfwort genutzt wird.
    50€ für die Fahrt auf die Zugspitze ausgegeben und dann noch einen Schlemmer-Rundumschlag – was für ein Leben!

  4. Übrigens es steht schon in der Bayernhymne: … und erhalte dir die Farben deines Himmels weiß und blau. Bayern hat die Farben weißblau. Typisch Südschwede. 😉
    Schön, daß dir meine Heimat gefallen hat. Birgärten haben schon das gewisse etwas.

    Gruß

    Alf16

  5. Verstehe dich voll.
    Auch wir sind schon seit Jahren Stammgäste in Murnau und Umgebung.
    Aber die Gefahr vor lauter gutem Essen den Berg zum nächsten Cache nicht mehr hochzukommen, verbietet einen längeren Aufenhalt 🙂

    Wünsche weiterhin schöne Ferien

    bfour

  6. Tja, dann höre ich den Mal als Vorbereitung zum Ö-Urlaub.
    Gegen das Schlemmercachen in Ö helfen dann nur Berge und Klettersteig, viel Schwimmen oder eine verflixte körperliche Stoffwechselunpässlichkeit…
    *grrr*

    Marillenknödel, ich komme…

    Lass es dir Schmecken, Thom*

    Liebe Grüße – in den Süden 😀

    jeromedax

  7. Als jemand, der viel in den Bergen mit Wandern und Klettern unterwegs ist, macht es umso mehr Spaß, mal die 2. Heimat aus Sicht eines “Nordlichts” nahegebracht zu bekommen! Und das ganze dann auch noch so schöne anschaulich und bildhaft beschrieben… Da weiß ich schon, was ich am Wochenende unternehmen werde! (Und Hunger hab ich jetzt auch!)

    Noch nen schönen Urlaub

    PS: Lasst mal noch ein paar Eindrücke von ULM im nächsten Podcast hören, bevor die Erinnerungen anfangen zu verblassen. So eine halbe Stunde Schwärmerei auf die Ohrn ist immer nett – besonders wenn man das Event selber leider verpasst hat!

  8. Moin,

    welch’ ein schöner blumiger Podcast. Wenn so manche Rundfunkberichterstattung dieses Flair hätte, gäbe es mehr Zuhörer. Mit dem guten Kopfhörer genossen war der Regenguss gut zu hören. Und die Amsel, die ab und an auf dem linken Kanal so fröhlich im Hintergrund sang. Sehr schön!

    LG Michael

  9. Wieder ein toller Podcast – immer wieder interessant, die Heimat aus der Sicht eines “Besuchers” so charmant beschrieben zu bekommen.

  10. Ahhhh… es heißt Maß — mit kurzem a!
    Das müssen auch die Besucher aus dem Norden lernen. Sonst gibt’s künftig weder Bier noch Obatzdn. 😉

  11. @quirinh:
    Ach so, also Mass 😉

    Grüßle (aus ‘m hohen Norden)
    Gerald

  12. @Mystphi: Genau, Mass. Auch wenn der Duden das anders sieht. Aber Maaß tut dem Bayern weh, genauso wie “ich war auf den Wiesn” (statt singular “der”, z.B. wenn das Oktoberfest gemeint ist). Oder wahrscheinlich genauso wie dem Me(e)cklenburger ein Meckkkklenburg. Oder dem Geocacher ein Geokatsch.

  13. Hui, der “Staffelsee” (GCH4WT, auf der Kleinen Birke) war mal mein erster Cache! Ich bin bloß mit der Gummigurke hingepaddelt. Sucht man den im Winter auf, ist er auch zu Recht ein T4er, der Staffelsee friert meistens ganz ordentlich zu.

    Seit ihr in Murnau auch mal der Sonne gefolgt (GC20QC7) oder habt (gleich daneben) Murnau’s Höchsten (GC223QC) besucht?

    Den Weg durchs Moos aus der Richtung Grafenaschau/Moosrain (wo man auch ein Hochmoor durchschreiten kann (GC2DXV5))nach Eschenlohe kann ich sehr empfehlen, da gibt es auch 3 Dosen, außerdem lohnt sich (im Sommer) ein Sprung in den “Harsteinsee” (in einem ehemaligen Hartsteinwerk) wegen der Erfrischung einer- und des fantastischen Ausblicks andrerseits, wo nur leider kein Cache mehr liegt.

    In Eschenlohe kann man dann kurz zum Heldenkreuz (GC1E87J) hochschauen oder (mit etwas mehr Mumm) sich an die Black Rock – Reihe wagen. Wenn man dann schon wieder verschwitzt ist, ist die Asamklamm (GC1XFNJ) da und fast per Auto zu erreichen.

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