Wir nennen es Dosenfischen

Dosenfischen – der Podcast 33

Mittwoch abend, 20 Uhr, Küchenstudio. Es ist heiß in Schwerin. Der Asphalt flimmert. Ein kühler Luftzug streichelt die Stirn vom sandmann. Mit der rechten Hand greift er zum Aufnahmegerät. Auf dem Display beginnen kleine Balken zu zucken. Mit großen Augen schaut er über das Laptop, während sein Daumen den roten Aufnahmeknopf berührt. Ein Zucken geht durch seine Hand, ein kleines Lämpchen leuchtet. “Läuft!”

Szenenwechsel.

Mittwoch abend, 20 Uhr, Küchenstudio. Es ist heiß in Schwerin. Der Asphalt flimmert. Ein kühler Luftzug streift das Golfer-Shirt von aba. Mit argwöhnischem Blick schaut er zum sandmann, der sich eben noch über die Montur seines Quasselpartners amüsiert hat. Stille im Küchenstudio. Schnell greift sich aba noch eine Zigarette. Der Blick vom sandmann über die Laptops hinweg ist deutlich: Es geht gleich los. Sein Daumen trifft den roten Knopf. Schnell noch einen Schluck Kaffee. Wegen der Stimme. aba erinnert sich an den Spott zu seiner Kleidung heute und tritt den sandmann unterm Tisch gegen das Schienbein. Ein Zucken geht durch des sandmanns Hand. Ein kleines Lämpchen beginnt zu leuchten. Das ist das Signal. “Dosenfischen”.

Cut.

Nachdem D-Buddi mich in der letzten Ausgabe mehr als würdig vertreten hat (Respekt nochmal und vielen Dank) darf ich nun wieder im Küchenstudio Platz nehmen. Und Themen haben wir mehr als genug (Achtung: Heute wieder mit B-Nummer…). Als da wären:
* Beelitz Heilstätten – Wer weiß genaues?
* neues Attribut für Caches: Flashlight required
* Trackables tracken – eine Seite und noch eine Seite – was meint Ihr dazu?
* SBA auf dem Expo-Gelände – Diskussionen im Listing und im Forum
* Lösungen für Mysteries – Panne bei Groundspeak
* Adoption von CachesForest@Night
* Linktipp – Schlechte Verstecke
* Schreibzeug – Power Tank, ein Tipp von London Rain, getestet von hpk.sn
* Free-Member-Cachen – ein Erfahrungsbericht von hpk.sn
* viel viel mehr 😉

Habt Spaß und Freude damit, wir freuen uns wie immer über und auf Eure Mails (podcast et dosenfischer puuunkt de) und Kommentare.

Dosenfischen – der Podcast 33

13 Kommentare

  1. Der Download läuft, der Fikki freut sich…

    Spannung!

  2. UMTS will nicht… also probiert es der Fikki morgen früh nochmal… schaaadee…

    Eine gute Nacht wünscht der

    Fikki

  3. Live Kommentare ins Kommentarfeld schreiben beim Hören:

    – Hier ist die Sch…hitze seit gestern(?) kühlerem Wetter gewichen und heute abend regnets schon die ganze Zeit. Juhu!!! :o) 19,5 Grad. 🙂

    – IANAL 🙂

    – Die Gallery von dem Plans for the Future reloaded ist toll. 🙂

    – Aber ich war das doch mit dem Stift (na gut…: +auch). *schnief* 🙁 😛

    – Wir wollen die geheime Anwaltstory hören. 🙂

    – Ich hätte das so gerne für diesen Stoerticache genutzt. 😀 Aber: Es macht ja auch keinen Sinn Wegpunkte, wo man die Koordinaten unsichtbar macht, nicht auf komplett unsichtbar zu stellen. Nervt nur beim Ausdrucken.

    – Coins discovern ist albern und nervt.

  4. Die genannte Dose im Expo-Gelände ist aber zu Recht deaktiviert (ist übrigens der Holländische/ Niederländische Pavillion). Ich war vor ein paar Wochen da und hab ein paar andere dort vor der Tür gehoben. Die besagte Dose war gerade deaktiviert worden und ich hätte sie nicht geholt. Dafür fehlte auf sämtlichen Etagen die Absturzsicherung, es flatterten Planen und Fangnetze fröhlich im Wind.
    Ich hätte sie aber auch nicht SBA gelogt. Soll doch jeder machen was er will.

    Der Forest@Night ist es tatsächlich Wert erhalten zu bleiben. Ist allerdings mehr kaputt als ursprünglich geplant. Die meisten Stages sind aber glücklicherweise ok. Wir werden den Cache erstmal wieder in Gang setzen, damit er auch wirklich wieder gefunden werden kann. Derzeit liegt Stage 3 noch hier neben mir auf dem Tisch, kommt aber die Tage wieder in den Wald. Übrigens erfreut sich die Stage 2 bester Gesundheit (die Station ist ja anscheinend der große Knackpunkt an diesem kurzen Ausflug).

    Schade eigentlich, dass ich nicht bei dem Fehler von Geocaching.com parat stand. ich hätte da ja so ein paar Caches von denen ich gerne das Ergebnis wüsste 😉 .

  5. @London Rain
    Natürlich warst Du der Erstentdecker!!!!
    Ich wollte eigentlich nur auf lokale Bezugsmöglichkeiten hinweisen und mit den Ergebnissen aus dem Labor gc-test die Tauglichkeit für uns unterstreichen.
    Also: Ehre, wem Ehre gebührt! 😉

  6. Ich finde nicht, dass die Dose im Expo Pavillion zu Recht deaktiviert ist.
    Ich war mittlerweile schon ca. 6 Mal vor Ort. Jedesmal waren Leute im Gebäude (Sprayer, Fotografen). Die Location ist hier ähnlich wie das Conti-Gelände sehr bekannt und wird von vielen gern besucht.
    Es gibt eigentlich keine ganz krassen Gefahrenquellen. Lediglich die Stufen der Treppen im Erdgeschoss sind weg, aber man kann locker an den Befestigungsträgern der Stufenbretter hochgehen. Ansonsten keine weiteren nennenswerten Gefahren. Deshalb ist die Archivierung hier in Hannover auch von (fast) allen kritisiert worden. Und in den Logs zum Ersatzcache wird oft ironisch vom dem extrem gefährlichen Gebäude nebenan gesprochen..-

    Der Cache war auf jeden Fall um einiges unkritischer als viele andere LPCs (Chain Reaction, Lair of Cerberus, Kalter Reifen sind alle vieeel krasser).
    Bzw. ist, denn es gibt immer noch einen Cache (Final eines Mysteries) im Gebäude…

    Hier ein paar Fotos.

  7. Hallo liebe Dosenfischer!

    Zuerst konnte ich den Coins auch nicht so viel abzugewinnen. Richtig seltsam fand ich meinen erster Discover-Vorgang, als mir bei meinem ersten veröffentlichten Cache ein Reviewer eine Nummer mitteilte, um die Reviewer-Geocoin virtuell zu discovern. Es ist zwar interessant anzuschauen, wie die eigenen Coins z.B. hin- und her wandern, aber was macht fremde Coins so interessant – dazu noch, wenn man sie in echt gar nicht gesehen hat?

    Für Eure Dosenfischer-Coin solltet Ihr unbedingt die Dose am Haken als Icon nehmen, denn es gibt tatsächlich Leute, die möglichst viele Icons in ihrer Trackables-Liste haben möchten, und je schöner das Icon, desto „wertvoller“ die Coin 😉 Außerdem ist es interessant zu sehen, wie alt die discoverten Coins im Verhältnis zueinander sind. Welche in welcher Reihenfolge stehen, und welche noch fehlen, die man z.B. in einem Shop oder auf einem Event gesehen hat, hat man so eigentlich recht schnell im Blick. Die neusten Coins werden z.B. immer ganz unten in der Liste angezeigt. Es ist außerdem praktisch, dass man auf die Icons klicken kann, um dann direkt zu den bereits discoverten Coins zu gelangen, um nachzuschauen, wo interessante Stücke, die z.B. spezielle Ziele haben und denen man selbst leider nicht weiterhelfen konnte, zwischenzeitlich abgeblieben sind. Oft entdeckt man dann persönlich bekannte Cacher, die sich der Sache angenommen haben „Mensch, Du hattest dieses komische Ding auch in der Hand? Sag mal, wieso bist Du denn, da und dahin gefahren… Wie – nur für die Coin?!“

    Zwischen Neustadt am Rübenberge und Hannover gibt es eine Cacherin (1462 Caches mit 761 Coins), die sogar extra bereits viel früher von ihr geloggte Caches abermals aufsucht, um schnell noch eine spezielle Coin zu discovern, damit sie auch diese in ihrer Liste hat. Ich selber konnte ich mich dazu aber dann doch noch nicht durchringen 😉 Die Taktik, an netten Stellen sehr schöne Dosen zu legen, um dann quasi auf dem Nach-Hause-Weg oder beim abendlichen Rundlauf noch schnell die neu eingelegten Coins „absammeln“ zu können, habe ich ebenfalls von ihr kennen gelernt!

    Ich freue mich auch über kurze Logeinträge zu den Coins. Hat man sie auf einem Event jemandem vorgestellt, kann man über den Logeintrag Person und Groundspeak-Nick verbinden. Bei den Coins, die unterwegs sind, mag ich die Entwicklung der Landkarte, die den Reiseweg der Coin anzeigt. Spannend wird es, wenn sich Coins z.B. eines Owners (z.B. unterschiedlichen Familienangehörigen wie hier: http://www.geocaching.com/track/details.aspx?id=1510085) ein Wettrennen liefern, wer in welcher Zeit mehr Kilometer oder mehr Kontinente etc. schafft. Zuerst habe ich dies bei einem Racing-Car Travelbug kennen gelernt, der sich an einem wirklich nicht ganz so günstigen Ort befand (http://www.geocaching.com/track/details.aspx?id=1222462) und auch leider heute zu meinem Bedauern noch nicht besonders weit vorne liegt. Heute würde ich ihn anders loggen als an Silvester, wo wir ihn gefunden hatten, nämlich so, dass er mehr besuchte Caches bekommt, auch wenn er selbst gerade nicht in die Dose passt.

    Zu eigenen Coins brauche ich einen thematischen Bezug. So war es klar für mich, dass ich die Münster Fahrrad-Geocoin brauchte. Ich habe überlegt, ob es vielleicht sinnvoll ist, Coins mit bestimmten Motiven zu sammeln (z.B. Fortbewegungsmitteln). Einige Coins sind aber einfach auch sehr schön gefertigt, so dass es sich lohnt ein Exemplar in die eigene Sammlung mit auf zu nehmen. Es gibt schließlich bei der Gestaltung von Coins die unterschiedlichsten Möglichkeiten!

    Meinen zuerst gefassten Grundsatz, nur Coins, die ich bewege auch zu loggen, habe ich nach dem ersten Event schnell über Bord geworfen. Noch immer aber meine ich, dass ich eine Coin, die ich discovere im Moment des Logeintrags noch „vor meinem geistigen Auge“ sehen können muss. Die Coin muss einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Wenn sie mir ein Owner gezeigt hat, dann muss ich mich auch an den noch erinnern können. Schwierig wird es bei den „Regions of Germany“ Geocoins. Die haben alle das gleiche Icon, sind aber alle unterschiedlich und die Owner haben meist auch keine Fotos eingestellt. Da ist es schwierig, sich zu erinnern, welche Coin von welcher Region man nun denn bereits gesehen hat und welche noch nicht. Virtuell möchte ich keine Coins mehr disvovern, da bleibt die Reviewer-Geocoin die Ausnahme, zum „Lernen“ für mich als Anfängerin wars aber gut. Dreist finde ich es, wenn auf Events einige Geocacher, die Liste mit den discoverten Coins anderer einfach nur abfotographieren, ohne dass sie die Coins auch nur angeschaut hätten. Unsicher bin ich mir manchmal, ob ich eine Coin von jemand anderem überhaupt aus einer Präsentationsschatulle herausnehmen darf, um sie mir richtig anzusehen. Es gibt Cacher, die tragen ihre Sammlung im mit Samt ausgeschlagen Münzkasten mit sich von Event zu Event (kein Witz!).

    Die logische Entwicklung für Groundspeak bei den Geocoins müsste eigentlich sein, dass man das Loggen von Coins ähnlich auswerten kann wie das loggen von Caches. Wieviel First-to-Discover hat jemand? Wieviele Coins hat er bewegt? Was war der weiteste Move einer Coin? Welches ist die älteste oder jüngste entdeckte Coin usw. usw.

    Schöne Grüße und many happy Geocoin-Discovery-Possibilities vom Erdwesen

  8. Könnte man aus abgelehnten Caches nicht einfach eine Coin machen? Eventuell auch mit mehreren Stages und schönem Versteck des Codes…

  9. Da es diesmal um COINs ging, werde ich mich mal als regelmäßiger und begeisterter Hörer zu erkennen und meine Senf dazu geben.
    Für mich gibt es Coins auf zwei Arten. Einmal als Sammelobjekt, wie zB Briefmarken und als Reiseobjekt, wie die TB. Jede Coin die ausgesetzt ist, ist ein Reiseobjekt und somit den TB’s gleich. Manche haben spezielle Aufgaben und manche sollen einfach nur reisen. Wenn ich so eine habe, versuche ich schon die Aufgabe auch zu erfüllen. Das macht mir und den Ownern Spass.
    Die anderen COIN werden halt einfach gesammelt, weil sie gut aussehen, weil sie was wert sind, weil sie selten sind oder oder oder. Da gibt es die gleichen Fragen und Begründungen wie bei jeder anderen Sammelleidenschaft.
    Für Icon-hunter geht es dagegen gar nicht um die Coins ansich, sondern nur um das Zeichen auf GC. Ob eine Coinreihe ein Icon hat oder nicht hängt glaube ich mit der Auflage zusammen. Aber es wäre schon schön wenn eure Coin ein eigenes hätte. Das hat irgendwie was.
    Ich für meinen Teil “sammle” Coins virtuell. Ich werde mir wohl nie (im Moment nie) eine Coin kaufen. Aber ich mache von jeder gefunden ein Foto und stecke sie in meinen Ordner auf’m Rechner. Ich finde die Dinger einfach schön, zumindest die meisten. Und auch ich gehe soweit extra zu schon gefundenen Caches nochmal hinzufahren um die Coin zu sehen, aber für die meisten lohnt es sich einfach. Aber die Coin sollte sich schon in einem Cache befinden oder der aktuelle Besitzer zeigt sie mir. Am liebsten würde ich jede Coin nicht nur discovern sondern auch rausnehmen, würde auch immer eine andere wieder reinlegen, aber irgendwie hab ich da noch ein Problem mit. Das sollte für mich im Normalfall nur bei einem Fundlog passieren. Aber virtuell geht bei mir gar nicht. Auf Events ist es mir zu aufwändig die Coin zu suchen und Foto will ich ja auch noch haben und wenn dann sollten es auch alle sein die da waren… Ist mir zuviel Stress.
    Im Moment würde ich sogar sagen ich cache mehr wegen der Coins als wegen der Dosen. Ich warte auch bis eine in einem Cache liegt bis ich ihn mache.
    So mein Senf, nicht scharf aber trotzdem aromatisch hoffe ich.

    Also haltet eure Zungen schön geschmeidig, damit alle schön was auf die Ohren kriegen.

    Planeshifter

  10. Mal wieder auf Reisen, mal wieder was schief gegangen, die blöde Swiss hat meinen Koffer in D’dorf stehen gelassen… Aber dosenfischer hält die Laune hoch!
    zum Thema SBA: http://www.geoclub.de/viewtopic.php?f=24&t=21322
    Ich denke, das ist das andere extrem:
    Ich stehe nachwievor zu meinem SBA, ich empfinde es nicht als Petzerei; hier war ein Geländebesitzer, der hat aber sowas von unmissverständlich klargemacht, dass er das Betreten des Geländes definitiv nicht duldet gepaart mit einem völlig uneinsichtigen Cacheowner.
    Aber manchmal glaube ich, dass mancher mit den vermeintlich grossen Hunden mitbellen will….
    schöne Grüsse aus Spanien

  11. Ich hänge deutlich zurück, was das Hören der Podcasts angeht.

    Mich verwundert Eure Einstellung zu LostPlace-Caches. Für mich ist es ein NoGo, einen Lost Place zu betreten, wenn dieser deutlich sichtbar abgesperrt oder gekennzeichnet ist.

    Auch als Owner würde ich dort niemanden rauf jagen, mal es m.E. als “Anstiftung zum Hausfriedensbruch” gewertet werden kann.

    Ich möchte hierzu auch noch mal an die Erfahrungen erinnern, die ein anderer Geocaching-Blogbetreiber machen musste.

    In Sachen Betonschiff Redentin: Überreste wie z.B. Bunker, gingen nach dem Krieg – sofern sich niemand dafür interessiert hat – in den Eigentum des Bundes vor. Insofern kann ich mir vorstellen, dass auch für das Betonschiff der Bund zuständig ist.

    Gruß,

    Kai (der Spielverderber ;-))

  12. Ich nochmal:

    Bei der Groundspeak-Panne habe ich zwar ein Screenshot (für eigene Zwecke) erstellt, aber nicht wie von Euch berichtet, veröffentlicht.

    Insofern ist es nicht zutreffend, dass ich mit einem Screenshot im grünen Forum auf das Problem hingewiesen habe. Es war Taximuckel.

    Gruß,

    Kai (der Richtigsteller)

  13. Schön von Dir zu hören, lieber Kai, lieber Richtigsteller und lieber Spielverderber.

    Das mit den Lost Places würde ich immer am Einzelfall diskutieren – wenn wir da pauschale Meinungen verbreitet haben, mag das an der Plauderlaune gelegen haben. Letztlich liegt bei jedem Lost Place die Sache anders und deshalb gehts meines Erachtens nur konkret…

    Danke für die Richtigstellung.

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