Wir nennen es Dosenfischen

Dosenfischen – der Podcast 172b

Operation am offenen Herzen

Operation am offenen Herzen

Moin. der sandmann hier.

Ich hab mich vorhin eine halbe Stunde hingelegt. Nur so. Das war kurz nachdem aba angerufen hatte, um Bescheid zu sagen, dass die Tage zu kurz sind im Winter und dass, wenn der Wurm drin ist, eben der Wurm drin ist. Und wir müssten verschieben. Und dann haben wir die Kalender gezückt und am 12. Januar einen Termin gefunden zwischen 5.30 Uhr und 5.45 Uhr. Setzt Vorbereitung voraus. Ich hab mich jedenfalls kurz hingelegt. Und als ich aufgewacht bin und das Aufnahmeprogramm starten wollte, da war das schon geöffnet. Und der Record-Knopf blinkte noch. Was ich da hören durfte, das hat mich ebenso erstaunt, wie es sicherlich Euch erstaunen wird.

Kompletter Unfug – in knapp 5 Minuten. Das ist kein Podcast. Nichtmal eine b-Nummer um genau zu sein. Eben kompletter Unfug.

43 Kommentare

  1. oh ein MIKRO 🙂

  2. Nett. Aber versuch’ perspektivisch von diesen “Medikamenten” loszukommen. 🙂

  3. Das ist ein wenig “Global Fisch”, oder die Folge der Absetzung der Psychopharmaka? Wie auch immer es ist mal was anderes. Nur schaff ich es so nicht. Normal bietet sich der Mittwoch immer an, oder besser der Donnerstag morgen. Er bietet sich den Dosenfischer Podcast zu hören beim Verpacken. Nur diesmal nein diesmal ging es nicht weil der aba wieder mal nicht da war. Nun muss ich ohne Dosenfischer packen, was das meiner eh schon kaputten Seele antut, also der aba der sollte sich da mal drüber Gedanken machen, der aba. So nun muss ich aber packen, aber vorher noch die Medikamente nehmen, mein Arzt meint die wären wichtig, “Happy Pills” gegen Burnout, das ist ja so ein Modewort – Burnout klingt besser wie Depressionen – Burnout, das impliziert bei Anderen das man was geleistet hat und das ist ja wichtig heut zu Tage. Ja der aba ist Schuld, weil der aba immer keine Zeit hat. Ob der aba auch bald Psychopharmaka nehmen muss, weil er so viel leistet? Besser wäre ja nicht! Aber ich geh jetzt mal packen, sonst bekommen übermorgen wieder Leute keine Taschenlampe und die stehen dann im dunkeln da – gar nicht nett so im dunkeln, da ist Burnout ja fast besser. Also ich pack dann mal, so ganz ohne Dosenfischer – das wird schwer!

    Gruß,
    Der Papst

    Keine Sorge mir geht es gut, nur muss ich jetzt ohne Dosenfischer packen, da bleibt der Wettbewerb etwas aus, wer ist schneller Sie oder ich? Bin ich vor dem Podcast fertig mit packen? Diesesmal haben Sie gewonnen! Na ja der aba ja nicht, der war ja nicht dabei der aba. Aber nächstes Mal also nächstes Mal da möchte ich wieder gewinnen und da hoffe ich das ich da mal eine faire Chance bekomme! Also so mindestens eine Stunde Podcast, lieber mehr, sonst wird das wieder so ein Gehetze beim packen und dann bekommen da vielleicht Leute falsche Lampen, oder zu wenig – und wer ist Schuld? Der aba!

  4. Sandmann, Du solltest weniger Lebkuchen und weniger Glühwein zu Dir nehmen 🙂

  5. Passend zu diesem deprimierenden Wetter in Südniedersachsen 😉

  6. Koordinaten auf einer Bockwurst gibt es nicht?
    Noch nicht – aber vielleicht bald? 😉

  7. Hmmm… ich weiß nicht wie Ihr das seht, aber meiner Meinung nach war das der normalste Podcast seit langem!

  8. Moin Sandmann,

    alles soweit o.k. mit Dir ?

    Was hast Du geraucht ?

    Schade….

  9. Frankfurt, oder?

  10. Oh, oh, das klingt gar nicht gut. Irgendwie klingt das arg nach Winterdepression. Aber keine Angst, das wird schon wieder. Mache Dir eine Kerze an, iss ein paar Pfefferkuchen und gönne Dir ein heißes Getränk.

  11. Grandiose Nummer!

  12. Nur kurz als Rückmeldung: Alles gut, alles in Ordnung, außer, dass aba und ich eben in dieser Woche und auch in der kommenden nicht am Mittwoch zusammenkommen. Das ist einfach die Vorweihnachtszeit – da gibts viel zu tun. Komischerweise an den Stellen, die nichts mit Weihnachten zu tun haben. Und so kommt eben manchmal das Gefühl auf: alles zu schnell, alles zu grell.

    Danke für Eure Rückmeldungen.

    Ach eins noch: Nein. Im ZdKS gibt es weder Drogen noch Alkohol. Nur so eine Grundstimmung 😉

  13. …und hört auf hier depressionen zu diagnostizieren, wenn der gute mann hier einen mategeschwängerten poetischen lauf hat. bitterfeld hat gewonnen, nicht wegen osten! heureka!

  14. Ich hab ja den Podcast noch nicht gehört, aber Sandmann, wenn Ihr einmal oder zweimal oder dreimal oder … mal nicht könnt, dann müsst Ihr Euch doch nicht rechtfertigen bis zum geht nicht mehr. “Keine Zeit!”, “Keine Lust!”, “Keine Gelegenheit!”, das muss reichen, Punkt! Ihr macht so gute Arbeit, da habt Ihr Euch die Auszeiten ohne Wenn und Aber verdient.

    Viele Grüße
    Gerald

  15. Was war in deinem Glühwein “Sandmann” ? einfach nur göttlich der Podcast.
    ich hab am Boden gelegen.

    Ich trinke lieber Kaffee beim Podcast aufnehmen 🙂

    Viele liebe Grüße aus Süd Niedersachsen

  16. Wie kommt man nur auf solche Gedankengänge? *schmunzel*

    Das waren sehr unterhaltsame 5 Minuten; vielen Dank!

    Ob ich wohl jemals wieder eine Bockwurst “ganz normal” ansehen kann?

  17. Lieber Sandmann, ich glaube der Podcast passt genau in diese Zeit, milchig grau vernebelt so zwischendrin und ein bißchen einsam, das sind

    Tage wie ein Schneemann auf dem Sonnenbank
    so ohne ABA allein
    ist genauso wie auf der A9
    zwischen Leitplanken allein
    so ohne ABA allein
    ist genauso wie auf der A9
    zwischen Leitplanken allein

    und nun das ganze mit Gitarre.
    Aus dem Song läßt sich was machen, spinne den Faden ruhig weiter.

    Auch die poetisch leicht ins slammen driftende Session finde ich nicht schlecht, warum darf’s denn nicht einmal so etwas sein? Gut hat nichts mit Geocaching im weiteren Sinne zu tun, oder doch, waren da nicht ein paar Koordinaten auf einer Bockwurst vor dem Finanzamt?

    Gerettet! Danke auch für dieses Hörfutter der etwas anderen Art.

    Grüße aus dem Süden
    noch ohne Schnee 😉
    Mike

    PS. Der Kalender ist da, jede Seite ist ein Unikat.
    Danke auch dafür und natürlich dem Regge vom Schulzenhof.

  18. LOL! EPIC! 😛

  19. Dafür gibt es nur eine einzige Erklärung, mein lieber armer sandmann:
    In letzter Zeit einfach zu wenig cachen gewesen, oder? 😉

    Ist schön zu hören, dass auch andere auf die jetzige Zeit etwas deprimiert schauen. Und Weihnachten ist noch so weit entfernt.
    Immer diese Masse an Klassenarbeiten vor den Ferien…

  20. Verwirrend aber iwie cool 😉

  21. egal was du genommen hast, nehme nächstes Mal nur die Hälfte 😉
    Gbt Gelegenheit weiter alte Folge zu hören.
    Euch eine und allen anderen eine besinnliche Weihnachtszeit.
    Grüße von der Bullybande

  22. Also ich fands Super – aber leider zu kurz 🙂

    Grüsse aus den Heckenland

  23. Lieber Sandmann,
    was für eine Nummer. Erinnert mich sehr an Hagen Rether: nur fügt der noch immer ein schönes “….was reg ich mich auf?” in seine Außerungen ein;-)
    beste Grüße aus Berlin, die aus Bielefeld stammende Ayla

  24. Ich möchte diesen Teppich nicht kaufen.

  25. <3

  26. Genial!

  27. Wow – was für ein tolles Solo – “Atmo” pur, nur das Geräusch fehlt – lass Dich umarmen!

  28. Das hing mir alles zu schnell…
    Ich hör mit dem jetzt nochmal an 🙂

  29. Mir hat’s gefallen. Der Sandmann mal ganz anders. Aber gut anders. 🙂
    Und bei Bielefeld, da denke ich auch immer: “Gibt’s doch gar nicht.” Schlimme Sache, wird man wohl nie mehr los. 😉

  30. Sandmanns Prosa, spitz gefeilt, Nr. 172b. Nein, nicht b, a. Mindestens.

    +10, wenn’s ginge!

  31. Schoenes Lied, danke für die kurze Ablenkung 🙂

  32. Ich mag sinnbefreiten Schwachsinn.

    Noch mehr mag ich Schwachsinn der dazu noch tiefgründigen Inhalt hat.
    Der Podcast hat genau meinen Geschmack getroffen 🙂

    Gruß true

  33. komplett köstlich, würde ich sagen, lieber herr sandmann. komplett köstlich.

  34. Close-up: Verschwitztes Gesicht, Vollbart und Brillenrand schwanken im Bild – im Hintergrund Atemwolken vor Waldkulisse.

    Auszoomen zur Totalen: Der Protagonist läuft durch den herbstlichen Wald. Sein Verhalten wirkt getrieben. Auffällig schaukeln verschiedene technische Geräte an seinem Gürtel hin und her. Auf dem Rücken trägt er einen futuristisch anmutenden Rucksack.

    Schwenk zur Totalen aus der Vogelperspektive: Kreischende Geräusche treiben den Darsteller dazu, sich im laufen die Hände vor die Ohren zu halten. Grell schreiende Laptop Lüfter kommen ins Bild geflogen und umzingeln ihn.

    Harter Umschnitt in die Halbtotale (Hauptdarsteller von vorne): Angstgeweitete Augen, weiter durch den Wald rennend und vor der Gefahr flüchtend. Plötzlich verschwindet die Figur aus dem Bild.

    Erneute Halbtotale (Hauptdarsteller von der Seite): Durch die Luft fallend, mit den Armen rudernd, schreiend. Plötzlich durch das Eintauchen in ein Meer schwarzer Filmdosen vom Fall gestoppt.

    Close-up auf das Gesicht: Nach Luft ringend, sich aber langsam beruhigend, umgeben von den Filmdosen.

    Langsam vom Gesicht auf die Halbtotale: Die Filmdosen beginnen, sich zu bewegen und entwickeln Gebisse (ähnlich Piranhas). Die schwarzen Plastikungetüme schnappen nach ihm.

    Aus der Halbtotalen in die Totale: Die Filmdosen scheinen unendlich und der Protagonist versucht vergebens zu entkommen. Der Mann schreit barbarisch. Plötzlich öffnet sich das Dosenmeer um ihn herum und weicht zurück.

    Halbtotale: Der Mann steht auf einer Straße neben ihm ein Ortsschild mit der Aufschrift: “BIELEFELD”. Dem Wahnsinn nahe starrt er mit blutunterlaufenen Augen auf das Schild. Plötzliches Reifenquietschen lässt ihn herumfahren. An einer Kreuzung biegt eine Munitionskiste auf die Straße ein, in der er steht. Sie hält mit hohem Tempo auf ihn zu. Der Mann beginnt erneut zu rennen. Er biegt in eine Seitengasse, vor ihm ein großes blaues Fragezeichen.

    Totale von oben: Eine endlose Anzahl blauer Fragezeichen umgeben plötzlich den Protagonisten. Es beginnt Bockwürste zu regnen.

    Harter Schnitt auf das Gesicht (Close-up): Der Mann reisst seinen Kopf nach oben und schreit erneut. Jetzt langsam ausblenden auf Schwarzbild.

    Close-up: Der Mann liegt, den Oberkörper vorn über gebeugt, auf einem Küchentisch. Die Arme vor ihm auf der Tischplatte, der Kopf auf den Unterarmen. Plötzlich der Schrei aus der vorigen Szene. Der Mann reisst den Kopf hoch und die Arme schützend vor sein Gesicht. Auf dem Tisch stehende Mikrofone fliegen in hohem Bogen durch die Luft.

    Halbtotale in die Küche: Der Protagonist schaut verwirrt. Im Hintergrund geht eine Tür auf. Ein zweiter Mann, (mittelgroß, Brille, kleiner schwarzer Bart) steckt den Kopf durch die Tür und fragt: “Läuft?”

    Umschnitt auf die Totale: Die Männer begrüßen sich, jetzt Bild langsam unscharf und Abspannmelodie (Tage wie ein Schneemann auf der Sonnenbank), dann Abspann.

    Gedreht wurde an Originalschauplätzen.
    Dieser Kommentar wurde nicht durch Mittel der Landesfilmförderung Mecklenburg-Vorpommern unterstützt.

  35. Wollte gerade einen so schönen Kommentar über dieses wunderschöne Fragment schreiben, irgendwas mit Satyrspiel, denn ich war durch den Kommentar zur 172 noch so im Erstsemester Theaterwissenschaft, aber als ich dann das Drehbuch von De Dithmarscher gelesen habe, wurde mir klar: Besser gehts nicht.

  36. einfachgutvielenliebendankdafüreshatmichangefasst

  37. Hallo liebster Sandmann!
    Vielleicht lädst du dir Besuch ein in das ZDKS damit es dir und vielleicht auch ein paar von uns besser geht?
    Ist nur so eine Idee, wenn Aba wirklich nächsten Mittwoch nicht kann.
    Saskia vom Sheep-Team

  38. Achja, ich wollte ja auch noch meinen Senf zu dem Podcast abgegeben haben.
    Mir hat der akustische Streifen ganz besonders gut gefallen. Direkt nach dem Lauschen lagen mir Worte wie “der beste Dosenfischer-Podcast” als virtueller Kommentar auf der Zunge. Oder um in der Sprache sozialer Netze zu sprechen – “Gefällt mir”. Ein gerade für die November-Dezember-Schlechtewetterphase sehr zutreffender und angenehmer Ohrenschmaus.

    Besten Dank für diesen Beitrag!

    Es grüßt aus dem regnerischen Siegerland,
    Nils (nkoch)

  39. @ De Dithmarscher. Wow, das Kopfkino lief gerade auf vollen Touren 🙂

  40. Haha, wie geil 😉 (sorry, aber das musste jetzt mal raus). Erinnert mich an meine Zeit, als ich in Internetforen im Rahmen der “Redlichkeitskultur” (für Insider: Johannes Kaplan, Dankwart der Tankwart, Reinhard Pfarrpfeifer, Gottfried Hanninger, Goldbeere e.t.c.) aktiv war. Ich sag nur: Lhatara!

    Siehe hier: http://www.lhatara.de/31001.html
    oder hier: http://www.razyboard.com/system/forum-wasserlilienteich-philosophisches-und-gedankenspruenge-1892987.html

    Viele Grüße
    Gerald

  41. Das war der mit Abstand beste Cast den Ihr fabriziert habt.

    Grandios!

    Danke!

    Arikaneus

  42. Freitag, später Nachmittag.
    Endlich Feierabend.
    Natürlich ist es schon dunkel.
    Regenwetter.
    Der Feierabendverkehr kämpft sich nach Hause. Ich mittendrin.

    – alles zu schnell, alles zu grell –

    Während ich die Arbeit des Tages reflektiere, springen die Gedanken bereits zum verplanten Wochenende…

    Dann der Geistesblitz.
    Da sind doch neue Podcasts auf dem Stick.
    Schnell mal das Thema wechseln – auf andere Gedanken kommen.

    – Play

    Da werde ich in Bielefeld von der Arbeit abgeholt und auf dem Weg
    nach Hause begleitet, der übrigens wenige Kilometer vor der “Bärchenwurst-Fabrik” endet. Die Koordinaten auf der Bockwurst gab es vor Kurzem als Station eines Multis.
    Mein Steuerberater hat noch nicht angerufen …

    Kann das alles Zufall sein ?
    Oder hat das Methode ?

    Danke Sandmann, hat mich sehr berührt.
    Viele Grüße
    ferkelino

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